Beyond Binaries in Address Research: Politeness and identity practices in interaction
Beyond binaries in address research: Politeness and identity practices in interaction shifts the focus of address studies away from the traditional T/V opposition and toward a more flexible, contextually situated framework.
The volume brings together linguistic phenomena that do not fit neatly within the formal/informal duality. The chapters explore several languages, including European Portuguese, Spanish varieties, Caribbean Dutch, Swedish, German, Bosnian, Hungarian, and Syrian Arabic. The analytical approaches are equally diverse, challenging binary distinctions through quantitative methods such as survey response analysis, attitudinal experiments using the Matched Guise Test, data clustering, and qualitative analyses of interaction and metadiscourse. The ten chapters are accompanied by an introduction that situates the discussion within the broader critique of binary approaches to address over time.
This book will interest scholars engaged in address research, broadly defined to include sociolinguistics, language variation and change, pragmatics, politeness studies, comparative linguistics, and intercultural communication.
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Reisen in fremde Welten: Erkundungsräume europäischer Autorinnen der Frühen Neuzeit und Aufklärung
Die Erkundung des Fremden galt in der Frühen Neuzeit und in der Aufklärung lange als Domäne reisender Männer. Doch immer mehr Frauen stellten sich gegen die herrschenden Konventionen und brachen auf, um die Welt selbst zu entdecken. Andere inszenierten ihre Vorstellungen vom Fremden in fiktiven Reisen und lebten ihre Phantasien in der Figur der Abenteurerin oder Entdeckerin aus. In Form von Reisebriefen, -tagebüchern, -berichten, -romanen, -erzählungen oder auch Bildern vermittelten sie ihre Eindrücke von fremden Kulturen, Landschaften und Religionen und prägten so die kollektive Wahrnehmung anderer Länder, ihrer Menschen und Lebensweisen mit.
Der Band versammelt exemplarische Studien zu Reisetexten europäischer Autorinnen und zeigt, wie Neugier und Erkenntnisdrang zu produktiven Kräften literarischer, künstlerischer und wissenschaftlicher Innovation werden. Sichtbar werden vielfältige Erkundungsräume: geografische ebenso wie Erfahrungs-, Schreib- und Forschungsräume, – Räume, in denen sich Fremdheit als Herausforderung und als schöpferische Möglichkeit zugleich erweist.
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