Wirkungsgeschichte der deutschsprachigen Soziolinguistik: Dokumentarische und autobiographische Rekonstruktionen
Diese Darstellung der Entwicklungs- und Wirkungsgeschichte der Soziolinguistik im deutschsprachigen Raum füllt mit ihrer Berücksichtigung der DDR-Soziolinguistik und der Leistungen bereits verstorbener Fachvertreter:innen eine wichtige Lücke in der Forschungsgeschichte auch im internationalen Kontext. Den Hauptteil bilden teils autobiographische Rückblicke prominenter Fachvertreter:innen in Form von Originalbeiträgen und Interviews sowie biographischen Darstellungen im Falle verstorbener Kolleg:innen. Problemkonstellationen im Kontext von Sprachgebrauch und Gesellscha der Anfangszeit (v. a. die sog. “Bildungskatastrophe”) werden als “Blicke zurück nach vorn” in ihren Weiterentwicklungen und Neuorientierungen sichtbar gemacht (u. a. Gender- und Kontaktlinguistik, Stadtsprachen- und Jugendsprachforschung). Die Beiträge zeigen, wie sich mit den emen auch die Forschungsmethoden verändert (ethnographische, interaktionale) und Impulse der Soziolinguistik auf viele Forschungsgebiete und Anwendungsfelder (v. a. empirische Sprachforschung, Sprachunterricht, Sprachkritik) gewirkt haben.
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Appropriated Memory: The Creation of a German Post-Memorial Literature
This book offers a survey of post-World War II German-language post-memorial writing. An analysis of the books by Heinrich Böll, Günter Grass, and Wolfgang Koeppen exposes the difficult path of German writing about the Holocaust. Koeppen’s unauthorized appropriation of Jakob Littner’s survivor memoir serves as the frame for this study, exposing the differences between perpetrator and victim perspectives. The various attempts by the current generation of authors to bridge this divide reflect the renewed interest and changed attitudes towards the Holocaust that emerged in Germany after Reunification. Included in this volume are W. G. Sebald’s imaginary dialogue between a victim and a perpetrator, Ursula Krechel’s exploration of Jewish life in Shanghai from a Jewish perspective, Iris Hanika’s presentation of the distraught mindset of a member of Germany’s second perpetrator generation, and Kevin Vennemann’s narrative about a Jewish child in the midst of a Polish massacre.
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