Die folgenden Titel haben in der letzten Zeit ihren Weg in unseren Bestand gefunden oder sind als Open-Access-Veröffentlichungen oder anderweitig online erschienen.
Vielleicht ist ja etwas Interessantes für Bibliothekswissenschaftler:innen oder Kolleg:innen in anderen Bibliotheken dabei 🙂
Redaktioneller Hinweis: Bislang ist diese Reihe nur im intern für die ULB Münster veröffentlicht worden. Da es aber Interessensbekundungen für eine frei verfügbare Fassung gab, “reposte” ich die Sammlungen ab 2025 hier im FachBlog.
Bücher
- Averting the Digital Dark Age: How Archivists, Librarians, and Technologists Built the Web a Memory
Open-Access-eBook | John Hopkins University Press | Projekt Muse - Dekolonialisierung als Aufgabengebiet an wissenschaftlichen Bibliotheken
Bachelor-Arbeit | Repository der FH Potsdam - Informationsverhalten
eBook | KatalogPlus | DeGruyter - Institutionenethik als Verantwortungsethik: Grundlagen, Verfahren und Instrumente für das Berufsfeld Bibliothek und Information
eBook | KatalogPlus | DeGruyter
Rezension von Inka Tappenbeck in der o-bib - Libraries in Transformation: Navigating to AI-Powered Libraries
3K 96430 | KatalogPlus | Springer - Nexus: eine kurze Geschichte der Informationsnetzwerke von der Steinzeit bis zur künstlichen Intelligenz
3K 95921 & FK/AP 13300 H254 (Bibliothek Erziehungs- & Kommunikationswissenschaft) | KatalogPlus | Penguin
Rezension in der b.i.t.online 1/2025 - Predatory Publishing and Global Scholarly Communications
3K 96385 | KatalogPlus | ALA - Praxishandbuch IT-Grundlagen für Bibliothekare (2. Aufl.)
eBook | KatalogPlus | DeGruyter - Verboten, beschlagnahmt, geraubt. NS-Bibliothekspolitik und -praxis in Europa / Banned, Confiscated, Looted. Nazi Library Policy and Practice in Europe
[= Bibliothek und Wissenschaft 56 (2023–2024)]
Open-Access-eBook | Harrassowitz
Zeitschriften
- Mit dem „Katina Magazine“ gibt es eine neue Zeitschrift: „Katina […] addresses the value of librarians to society and elevates their role as trusted stewards of knowledge. Named after Katina Strauch, the visionary founder of the Charleston Conference, it is written by and for the international communities of librarians, vendors, and publishers. Katina’s mission is to advance library and information science and inspire a sense of fulfillment among its professionals worldwide.“ (von der “About”-Seite)
- Und das „Information Retrieval Research Journal“ (IRRJ) ist auch neu auf dem Markt: „IRRJ will provide a rigorous international forum and archival record for research in all areas of Information Retrieval, including work that is grounded in statistics, machine learning, linguistics, the cognitive sciences, recommender systems and perhaps many other fields of research. Information Retrieval is a growing field that is served, in part, by a number of excellent conferences and journals. Yet, all these conferences and journals require authors or readers to pay a fee, either article processing fees or subscription fees. At IRRJ, the author does not pay, the reader does not pay, and the editorial and publishing process is entirely self-funded, running on the volunteer work by editors, reviewers, technicians, admins, university publishers and on micro-donations by friend organizations.“
Zeitschriftenartikel
- Einen interessanten Einblick in die Aktivitäten der British Library, auch rund um den Cyber-Angriff, gibt ein Bericht zum Leadership-Programm der Bibliothek: „Von Visionen, Strategien und bibliothekarischer Führungsverantwortung: Das International Library Leaders Programme an der British Library“.
- Unter dem Titel „Gegen Chaos im Regal: Die Entwicklung eines Workshops im Rahmen des Studiums“ berichtet eine Hamburger Studentin von einem Workshop zum „Lesen” und richtig Sortieren von RVK-Signaturen. Vielleicht auch eine Idee für unsere RVK-Bibliotheken und die dort arbeitenden SHKs?
Blog-Posts
- Im Blog der Oxford Libraries Trainees gab es im Dezember einen Überblick zu „Libraries on Film“.
- Die British Library gibt einen Einblick in ihre historischen Sammlungen: „European Collections: From Antiquity to 1800 – Uncovering Rare Books at the British Library Doctoral Open Days“.
- Im Blog von SHARP, der “Society for the History of Authorship, Reading, and Publishing”, ging es um Bücher und – Muppets: „A Muppet History of the Book“! 🙂
- Derweil hat Michael Knoche in seinem Blog eine vierteilige Reihe zur Frage „Warum Provenienzforschung in Bibliotheken?“ abgeschlossen.
- Und die Baseler Kolleg:innen fragen: „Krabbelt da was? – Bestandserhaltung an der UB Basel“.
- Das DNB-Blog berichtet von „25 Jahre[n] in der DNB: Die Zeitschriftendatenbank“.
- Und um eine ganz spezielle Aufgabe geht es im Blog des dzb lesen: „Mit Regelwerk, Computertechnik und gestalterischem Spürsinn“: „Sie sind Expertinnen ihres Faches. Ihr Medium ist die Brailleschrift. Kürzungsregeln, ASCII-Code und Buchgestaltung – sie kennen sich bestens damit aus. Tagtäglich übertragen Arite Stosch-Ball und Caroline Waldenburger Texte in Brailleschrift. Ihre Arbeit sieht heute jedoch etwas anders aus als noch vor 25 Jahren.“
Podcasts
- Die SLUB Dresden hat einen Podcast gestartet: „Zweites Untergeschoss. Ein Forschungspodcast zur Herkunft von Büchern“: „80 Jahre nach dem Ende des Zeiten Weltkrieges sind die Verbrechen der Nationalsozialisten noch nicht vollends aufgearbeitet. In der SLUB Dresden finden wir noch heute Bücher, die ihren rechtmäßigen Eigentümer:innen geraubt wurden und die danach in den Bibliotheksbestand gelangt sind. Seit mehr als 15 Jahren wird an der SLUB Dresden in Projekten zur Herkunft und den Erwerbungsumständen jener Bücher geforscht.“
- Aus der SUB Göttingen gibt es einen Podcast einer Referendarin: „Subtext – Über die Benutzung von Bibliotheken“.
- Krabbelig wurde es in der BR-Reihe „IQ – Wissenschaft und Forschung“: „Motten im Museum – Käfer und Schädlinge fressen unser Kulturgut“: „Papierfischchen, Termiten, Motten: Die Zahl der Schädlinge in Museen und Archiven ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Zu den Ursachen gehören der rege internationale Leihverkehr und der Klimawandel. Können wir diese Flut noch aufhalten?“
- Im Podcast der UB Frankfurt am Main wurde die Sammlung Musik und Theater vorgestellt, über den Umstieg auf Folio gesprochen und über elektronische Laborbücher à la eLabFTW.
- In der Reihe „Deutschlandfunk Literatur” ging es derweil um: „Wenn Materialität zum Problem wird: Abschied von Büchern“: „Egal ob billige Paperbacks, aufwendige Bildbände oder bibliophile Wunderwerke: Bücher sind materialgewordener Geist. Doch einst wertvoll, sind sie heute vielen nur noch eine Last. Lässt sich der Abschied von den Büchern würdevoll gestalten?“
- Beim radioWissen auf Bayern 2 gab es eine Folge zu „Papier – Energiefressendes Kulturgut“.
- In der BBC-Reihe „Learning English Conversations: The English We Speak“ fand sich eine Folge zum Ausdruck „by the book“. Man könnte sagen, dass wir Bücher „by the book“ katalogisieren! 🙂
- Im New Books Network ist im Bereich Library Science ein Interview zum Buch „Hidden Libraries: The World’s Most Unusual Book Depositories“ erschienen.
Vermischte Medien
- Lukas Röseler hat mich auf die Folge „Steuerskandal: Wissenschaft hinter Paywalls“ von “MAITHINK X – Die Show“ hingewiesen: „Der Zugang zu wissenschaftlichen Beiträgen ist oft eingeschränkt. Dahinter steckt ein Publikationssystem, in dem Verlage die Wissenschaft im Würgegriff halten und den Steuerzahler doppelt abkassieren.” Amüsant gemacht, aber leider wird Open Access als „ist immer kostenpflichtig” dargestellt, und Diamond Open Access wird nicht erwähnt.
- Die Stabi Berlin hat ein neues Medium: das „Stabi Journal“. Laut Achim Bonte auf X/Twitter soll es „künftig stets zum Jahresbeginn erscheinen & auf das Vorjahr zurückblicken, munter & leicht konsumierbar. Auch als gedruckte Visitenkarte eines Hauses, das sonst Digitales bevorzugt“.
Erste Folge: 2024. - Am IBI in Berlin ist eine Masterarbeit entstanden zum Thema „Standardisierung in der Provenienzforschung? Evaluation bestehender Informationssysteme zu Provenienzmerkmalen“.
- „Reinhold Messner gewährt Einblick in seine private Schloss-Bibliothek“ im österreichischen Kurier.
- Unterdessen hat sich Christoph Tiemann in seinem Wortgeflecht auf WDR5 mit „Datum, Daten und Datei“ beschäftigt.
- Und die Oper in Nizza öffnet sich unter dem Motto „BU Opera“ zweimal pro Monat für Studierende als Arbeitsort, um die Oper etwas zu „verweltlichen“: „Ils écoutent du Mozart en travaillant : quand l’Opéra se transforme en bibliothèque universitaire pour „désacraliser le lieu““. [via BBF]




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