
Für die Erstellung eines digitalen Textkorpus und eines Wörterbuchs für eine durch ein nur teilweise entziffertes Schriftsystem überlieferte Sprache ist ein Zeichenkatalog – ein systematisches Inventar sämtlicher Schriftzeichen und ihrer graphischen Realisierungen – unverzichtbar. Er bildet die Grundlage, um die komplexe Beziehung zwischen visuellen Markierungen (Graphe) und sprachlichen Einheiten (Zeichen), wie Laute oder Morpheme, zu dokumentieren und fundiert zu analysieren.
So heißt es einleitend in einem Working Paper zu diesem neuen Katalog.
Er ist Teil der Plattform des Langzeitprojekts „Textdatenbank und Wörterbuch des Klassischen Maya“ an der Universität Bonn.
Der Katalog basiert auf alten „Papierkatalogen“, die damit open access zugänglich und um digitale Möglichkeiten erweitert werden.
Es gibt übrigens auch eine englische Fassung des Working Papers.
entdeckt im DHdBlog



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