The Poetics of Incivility: Satire and Subversion in Modern Arab Culture
The Poetics of Incivility explores impolite modes of expression—satire, crude humor, and rudeness—as a critical lens for both aesthetic innovation and sociopolitical critique.
In the Arab world—from Cairo’s Tahrir Square and the thoroughfares of Beirut to war-torn Gaza—political demands have been framed by satirical cartoons and graffiti or in subversive poetry and song. Emily Sibley shows that these forms of resistance are not new to Arab culture but return to mid-nineteenth-century debates over literary propriety.
In case studies concerning women’s education in 1850s‘ Beirut, the satirical press in colonial Egypt, colloquial theater in the era of decolonization, street art and graphic novels during and after the 2011 Egyptian protests, Sibley follows the threads of an expressive culture that announces and celebrates its own impropriety. Concluding with analyses of Gaza poetry on the internet as a space where the stakes of incivility are acutely visible, The Poetics of Incivility offers a timely consideration of incivility as an aesthetic resource for authors and artists engaging with some of the most controversial issues of their times—and ours.
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Chinesische Literatur in der DDR: Eine Übersetzungsgeschichte im Spannungsfeld von Literatur und Politik
Die Geschichte der chinesischen Literatur in der DDR beginnt mit der fast gleichzeitigen Gründung der DDR und der Volksrepublik China im Oktober 1949. Mit den politischen Beziehungen entstand auch ein intensiver kultureller Austausch, in dem Übersetzungen eine Schlüsselrolle zukam. Sie waren jedoch nicht nur Ausdruck offizieller Kulturpolitik, sondern auch Spiegel literarisch-ästhetischer Interessen und individueller Motive, die staatliche Direktiven durchaus unterlaufen konnten. Babette Bernhardt rekonstruiert die Übersetzungsgeschichte chinesischer Literatur in der DDR auf der Grundlage umfangreichen Archivmaterials und lässt Zeitzeug:innen zu Wort kommen. Im Zentrum stehen Autor:innen wie Mao Dun, Lu Xun und Zhang Jie sowie Klassiker der chinesischen Literatur, darunter Der Traum der roten Kammer. Zugleich zeichnet sie die Lebenswege der Übersetzer:innen nach, darunter Johanna Herzfeldt, Eva Müller und Rainer Schwarz. Damit ermöglicht ihre Analyse neue Einblicke in die vielschichtige Rolle von Übersetzungen und Übersetzer:innen im Kulturtransfer der DDR. Eine umfassende Bibliografie chinesischer Literatur in deutscher Übersetzung in der DDR rundet die Untersuchung ab.
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