In der letzten Zeit sind u.a. diese frei verfügbaren Titel erschienen:
The Apparatus is Present – Zur Verbindung von Experiment und Konzert in der Musikforschung

Andreas Pirchner
https://doi.org/10.14361/9783839415511
Zu experimentellen Zwecken eingerichtete Konzertaufführungen stellen eine Kuriosität dar. Indem künstlerische mit wissenschaftlichen Praktiken verbunden werden und Forschende, Kunstschaffende, Publikum sowie Forschungstechnologien neue Relationen eingehen, positionieren sich diese Versuchsanordnungen zwischen etablierten Kategorien des Experiments. Andreas Pirchner konzeptualisiert Laborkonzerte unter Berücksichtigung der beteiligten Apparaturen als eine Experimentalsituation der Musikforschung und entwickelt daraus Beiträge zu einer Theorie situierten Experimentierens. Der Band erschließt neue Perspektiven für die Forschungspraktiken der experimentellen Musikforschung, künstlerischen Forschung und Digital Humanities.
Hybrid Humanities? Das Handwerk der Geisteswissenschaften im Digitalzeitalter

Daniel Ehrmann (Hrsg.)
https://doi.org/10.14361/9783839466742
Innerhalb einer prägenden Kultur der Digitalität wird die Frage in der Wissenschaft, was als »Digital Humanities« zu bezeichnen ist, immer komplexer. Aus philosophischer, medienwissenschaftlicher, soziologischer, historischer und literaturwissenschaftlicher Perspektive erkunden die Beiträger*innen das Verhältnis von digitalen und »traditionellen« Geisteswissenschaften. Sie fragen nach methodischen Unterschieden und den verschiedenen zugrundeliegenden Heuristiken, aber auch nach Ähnlichkeiten und Mischungsverhältnissen. Im Zentrum steht neben einer praxeologischen Musterung gegenwärtiger Arbeitsweisen und ihrer diskursiven Voraussetzungen die Untersuchung einiger theoretisch-methodischer Probleme, die aktuell wieder virulent werden.
A Noble Nomad? The Residential System of Charles of Croÿ (1560–1612)

Sanne Maekelberg
https://doi.org/10.1484/M.ARCHMOD-EB.5.121515
Charles III of Croÿ, Duke of Aarschot, was one of the highest noblemen of the Low Countries and a foremost patron of the arts and architecture, a military commander and heir to the illustrious Croÿ dynasty. In 1595 he inherited a vast collection of domains and residences, for which he developed extensive and ambitious renovation plans.
Using a wide range of sources specific to architectural history and history of the nobility, combined with tools from the digital humanities, this book presents for the first time an in-depth study of Charles of Croÿ’s patronage and architectural programme and how these were used to express status and pageantry to the contemporary observer.



Schreibe einen Kommentar