Open-Access-Bücher zur Literaturwissenschaft

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In der letzten Zeit sind u.a. diese frei verfügbaren Titel erschienen:

Centenarians’ Autobiographies

Mita Banerjee
https://doi.org/10.1515/9783110769579

Situated at the intersection between medical humanities, aging studies, autobiographical studies, disability studies and ethic studies, this book explores the fascination of centenarians‘ autobiographies for humanites research. It can be argued that the growing presence of centenarians‘ autobiographies on book markets across the globe may by rooted in the public’s desire for positive images of aging, in contrast to the image of inevitable decay.

Stadt – Krieg – Literatur: Stadt und Urbanität unter den Bedingungen des Krieges 1914–1945

Henning Hufnagel, Thomas Klinkert und Olaf Müller (Hrsg.)
https://doi.org/10.1515/9783110733921

Was geschieht mit der Stadt und dem urbanen Leben in Kriegszeiten? Dass Städte vom Krieg nie unberührt waren, ist offensichtlich, doch ist es ein Merkmal kriegerischer Gewalt spätestens ab 1914, dass die Grenzen der Front sich auflösen und zwischen der „Heimatfront“, dem eigentlichen Kriegsgeschehen und dem Nachkrieg ein Kontinuum entsteht. Wie gestaltet sich unter diesen Bedingungen die kulturelle Produktion – zwischen privatem Notat und öffentlichem Auftritt, zwischen Zensur und propagandistischer Instrumentalisierung? Welche Art von Literatur entsteht in dieser Situation, und welche Art von Literatur reflektiert sie im Rückblick? Auf welche Weise wird die Stadt zum ideologischen Schlachtfeld – nicht zuletzt auch im Ringen um den Entwurf einer Nachkriegskunst und -gesellschaft? Wie unterscheiden sich Großstädte, die während des Kriegs okkupiert sind, von solchen, die nah, und solchen, die fern dem Kampfgeschehen liegen? Wie wirkt sich die Kriegserfahrung, die an vielen Orten nach Kriegsende in Bürgerkriegszustände übergeht, auf die urbane Kultur der Nachkriegszeit aus? Solchen Fragen gehen die Beiträge dieses Bandes in einer vergleichenden europäischen Perspektive für die Zeit von 1914 bis 1945 nach.

Vergleichendes Lesen: Praktiken des Vergleichens in Literatur, Wissenschaft und Kritik

Kristina Petzold & Elisa Ronzheimer
https://doi.org/10.14361/9783839473122

Wie vergleichen wir, wenn wir lesen? Und wie lesen wir, wenn wir vergleichen?

Die hier versammelten Beiträge widmen sich Verknüpfungen und Interferenzen zwischen Praktiken des Vergleichens und Praktiken des Lesens. Zentral für ihre Analysen sind drei Diskursfelder, in denen Literatur vergleichend gelesen wird: die Literaturwissenschaft, die Literaturkritik und die Literatur selbst. Im Fokus steht dabei, wie Praktiken des Vergleichens zwischen diesen Feldern zirkulieren und sich auf die Lektüre von Literatur auswirken – und wie vergleichendes Lesen in diesem Prozess Literatur als epistemisches, ästhetisches oder soziales Objekt hervorbringt.

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