Open-Access-Bücher zur Rechtswissenschaft

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Unter anderen sind diese frei verfügbaren Titel erschienen:

Vernetzte Autonomie: Die infrastrukturelle Dimension der informationellen Selbstbestimmung

Maximilian Petras
https://doi.org/10.1628/978-3-16-170591-5

Digitale Grundrechte benötigen eine andere Grundrechtstheorie. Gerade die informationelle Selbstbestimmung vereinzelt das Grundrechtssubjekt, obwohl digitale Interaktionen in Netzwerken stattfinden. Grundrechtlicher Schutz scheitert an der horizontalen und intertemporalen Verknüpfung von Datenbeständen durch mächtige Plattformen. Eine erst nachträgliche Herstellung der „Gemeinschaftsbezogenheit“ reicht nicht aus. Auch die objektive Dimension der informationellen Selbstbestimmung bindet sich durch Vorstellungen individueller Subjektivität. Alternative Grundrechtstheorien mit institutionellen Elementen weisen den Weg zu einer infrastrukturellen Dimension der informationellen Selbstbestimmung. Über Konnektionsnormen wirken subjektive Rechte schrittweise transformativ. Zugangsrechte erhalten eine teilhaberechtliche Komponente. Das „Recht auf Vergessen“ findet seine institutionelle Gestalt in einem Recht auf Entnetzung.

Das personenstandsrechtliche Geschlecht: Zu Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Geschlechtseintrags in den Personenstandsregistern

Susanna Roßbach
https://doi.org/10.1628/978-3-16-164157-2

Geschlecht ist eine komplexe Materie. Die Frage, was Geschlecht im Innersten ausmacht, beschäftigt wissenschaftliche wie gesellschaftspolitische Diskurse seit Langem und hat durch das Selbstbestimmungsgesetz neue Aufmerksamkeit erlangt. Formal erhält jedes in Deutschland geborene Kind einen Geschlechtseintrag im Geburtenregister. Doch wie entscheidet sich, welches Geschlecht beurkundet wird? Wie kann der Geschlechtseintrag später korrigiert werden? Und braucht es eine staatliche Registrierung des Geschlechts eigentlich (noch)? Diesen Fragen geht Susanna Roßbach nach und untersucht dazu intradisziplinär die rechtliche Verwobenheit des Geschlechts anhand von drei Entwicklungslinien: der Erweiterung der personenstandsrechtlichen Optionen des Geschlechtseintrags, der Liberalisierung der Korrekturvoraussetzungen und des Bedeutungsverlusts des Geschlechts als Voraussetzung des materiellen Rechts.

Smartbook Grundrechte: Ein hybrides Lehrbuch mit 74 Lernvideos

Emanuel V. Towfigh & Alexander Gleixner
https://doi.org/10.5771/9783748955467

Das „Smartbook Grundrechte“ ist der ideale Begleiter für Jurastudierende – vom ersten Semester bis zur Examensvorbereitung. Es vermittelt die Grundrechte kompakt, verständlich und praxisnah: mit klaren Lern- und Verständniszielen, abgestuften Schwierigkeitsgraden und einer systematischen Trennung von Grundlagen- und Examensstoff. Leitentscheidungen des BVerfG werden direkt in den Klausuraufbau eingebettet. Zusatzfeatures wie 74 Lernvideos und Links zu Gerichtsentscheidungen und Literaturfundstellen erleichtern das Selbststudium und sorgen für Struktur. Die europäische Dimension der Grundrechte ist ebenfalls integriert und vermittelt ein modernes, prüfungsrelevantes Verfassungsrechtsverständnis.

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