Open-Access-Bücher zur Literaturwissenschaft

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In der letzten Zeit sind u.a. diese frei verfügbaren Titel erschienen:

Research methods in literary reception studies

Jeroen Dera, Anne Oerlemans & Frederik Van Dam (Hrsg.)
https://doi.org/10.11116/9789461667656

Research Methods in Literary Reception Studies is the first handbook to offer a systematic, hands-on guide to the study of literary reception. It shows how scholars can examine readers’ responses to literature, as well as how texts are evaluated, discussed, rewarded, and circulated across social and institutional settings.

By combining empirical, sociological, digital, and text-focused approaches, the book offers clear guidance on research design, data collection, and analysis. Each chapter offers step-by-step methodological instructions and illustrates these through a concrete case study.

Integrating qualitative and quantitative approaches, and written for advanced students and researchers, this handbook provides a comprehensive methodological toolbox for studying literature as a cultural practice.

Sinn in der Klimakrise – Über eine planetare Literaturtheorie

Simon Probs
https://doi.org/10.14361/9783839474259

Im Kontext der Klimakrise erscheint Sinn nicht mehr als isoliertes Phänomen menschlicher Kultur, sondern eingebettet in das Leben auf der Erde. Daraus ergeben sich neue Fragen an der Schnittstelle von Semiotik, Literatur- sowie Kulturwissenschaft: Welche Rolle spielen Zeichen für unseren Planeten? Wie ist die kulturelle Sinnproduktion in das Erdsystem eingebunden? Und wie lesen wir Klassiker der Literaturgeschichte im planetaren Kontext als Teil einer Geschichte des Anthropozäns?

Simon Probst entwirft kulturtheoretische Perspektiven auf Klimaforschung. Er erkundet Literatur im Lichte unseres Planeten und umgekehrt. So entsteht nicht zuletzt eine eindrückliche Darstellung davon, wie Literatur unseren Blick auf die Erde verändert.

Übersetzungen im Archiv: Potenziale und Perspektiven

Lydia Schmuck, Franziska Humphreys, Anna Kinder & Douglas Pompeu (Hrsg.)
http://doi.org/10.46500/83533995

Weltliteratur ist übersetzte Literatur. Welche Rolle spielen Übersetzerinnen und Übersetzer im Wissenstransfer?

Fahnenkorrekturen, Zettelkästen und Korrespondenzen von Übersetzerinnen und Übersetzern sind in einer global vernetzten Welt wichtige Quellen zur Analyse des Wissenstransfers. Umso erstaunlicher ist es, dass diese Materialien nahezu unerforscht sind oder gar verlorengehen, weil sie nur als Übergangs- oder Sekundärphänomene einer verfertigen Wissensproduktion gelten.

Die Beiträgerinnen und Beiträger richten den Fokus auf diese Zeugnisse und untersuchen ihr epistemologisches Potenzial für die Geistes-, Sozial- und Literaturwissenschaft, aber auch für die Übersetzungstheorie und -praxis. Mit Blick auf die weltweite Wissenszirkulation, institutionelle Veränderungen sowie die wachsende Bedeutung der Digital Humanities werden aus interdisziplinärer Sicht die Potenziale und Perspektiven der Übersetzungen im Archiv ausgelotet.

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