Kennen Sie schon … den Dialektatlas Mittleres Westdeutschland?

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Der Dialektatlas Mittleres Westdeutschland (DMW) entsteht in einem auf 17 Jahre (2016-2032) angelegten (Forschungs-)Projekt, das an den Universitäten Bonn, Münster, Paderborn und Siegen durchgeführt wird.

Ziel ist die systematische Erhebung sowie Auswertung und Interpretation von dialektalen bzw. standardfernen Sprechweisen (Varietäten) in Nordrhein-Westfalen und Teilen von Niedersachsen und Rheinland-Pfalz auf verschiedenen sprachlichen Ebenen: Wortschatz (Lexik), Wortstruktur und Wortbildung (Morphologie), Lautstruktur (Phonologie) und Satzbildung (Syntax).

Der DMW ist:

digital: Die dialektalen bzw. standardfernen Ausdrücke werden computergestützt erhoben, weiterverarbeitet und in einer Datenbank detailliert erfasst.

dynamisch: Die Karten sind nicht statisch, sondern werden direkt auf gezielte Anfragen der Nutzer*innen hin erzeugt.

sprechend: Viele dialektale Ausdrücke können auf den Karten angeklickt und angehört werden.

An der Uni Münster ist z.B. Prof. Dr. Helmut Spiekermann, Sprecher des Münsteraner Centrums für Niederdeutsch, am DWM beteiligt.
Das Projektteam ist auch auf Instagram und Facebook vertreten.

Weitere Dialektatlanten finden Sie z.B. in der Wikipedia.

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