Aus unseren Neuerwerbungen – Sprachen und Literaturen allgemein 2026.7

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(Un-)Möglichkeiten netzkultureller Worte: Repräsentationen beziehungsstiftender Nachrichten in zeitgenössischen Erzählmedien

BuchcoverQueer-feministische Auseinandersetzung mit den Wirkkräften von Textnachrichten
Textnachrichten sind ein ubiquitärer Begleiter unseres Alltags. Der Austausch digitaler Textnachrichten in Echtzeit hat die Art und Weise zwischenmenschlicher Kommunikation revolutioniert – wenn auch wohl mit ambivalenten Folgen. Textnachrichten übermitteln ‚netzkulturelle Worte‘, d. h. Worte, die unter spezifischen medialen, kulturellen, historischen Bedingungen vernetzen. Netzkulturelle Worte können dabei nicht nur internetbasiert sein: Auch analoge Nachrichten beispielsweise auf Notizzetteln sind netzkulturell, insofern sie Absender:in und Adressat:in vernetzen.

Miriam Preußger fragt in ihrer Untersuchung nach den Möglichkeiten und Unmöglichkeiten zeitgenössischer netzkultureller Worte. Wie und wodurch können Nachrichten besondere Verbindungen, also Beziehungen zwischen Absender:in und Adressat:in, bewirken/herstellen respektive lösen/zerstören? Ihr Interesse gilt verschiedenen künstlerischen Darstellungen in Literatur, Film, Serie, Theater und Musik und der Frage, wie diese die verbindenden und entzweienden Botschaften repräsentieren und welche Gefühle und Wirkkräfte im Zusammenhang mit den Botschaften entstehen. Betrachtet werden Botschaften, die in unterschiedlichen Medien wie Notizzetteln, SMS, Telefonaten, der Messenger-Kommunikation, den Sozialen Medien und Dating-Apps transportiert werden.

Anhand zahlreicher Beispiele werden die gewaltigen Effekte der Nachrichten aufgezeigt, die gleichzeitig überhaupt nichts verifizieren können. Die Verifikationsunmöglichkeit, auch wenn etwa Datingportale mittlerweile Beglaubigungsstrategien wie Echtheitsabzeichen in Profilen einsetzen, bedeutet aber gerade nicht, dass die Möglichkeiten netzkultureller Worte nicht weitreichend seien. So ermöglichen Nachrichten oft auch ein In-Beziehung-Sein.

In einer queer-feministischen Perspektive geht es dabei auch um eine kritische Auseinandersetzung mit heteronormativen Strukturen und den damit einhergehenden Liebes-, Wahrheits- und Beziehungskonzepten der Gegenwart.

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Travel writing and cultural transfer

BuchcoverTravel Writing and Cultural Transfer addresses the multifaceted concept of cultural transfer through travel writing, with the aim of expanding our knowledge of modes of travel in the past and present and how they developed, as did the way in which travel was reported.
Travel as both factual and fictional— with authors and narratives moving between different worlds— is one of the many devices that demonstrate the fluidity of the genre. This fluidity accounts for the manifold and powerful influence of travel writing on processes of cultural transfer. This volume also illustrates that cultural transfer is frequently linked to issues of power, colonialism and politics. The various chapters investigate the transmission of other cultures, ideas and ideologies to the writer’s own cultural sphere and consider how the processes of cultural transfer interact with the forms and functions of travel writing.

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