Zukünfte der Philologien im Medienwandel
»Zukünfte der Philologien im Medienwandel« präsentiert Schnittstellen zwischen Werkgenese, Nachlass, Archiv und Öffentlichkeit. Konfigurationen als Denkräume und Kraftfelder.
Der vorliegende Band berührt vier Themenkomplexe:
»Archiv-Schnittstellen im Kontext ihrer institutionellen Transformation.« Der Fokus dieses Komplexes liegt auf den Übergängen zwischen Archiven, Verlagen, editionsphilologischen Projekten und Bibliotheken sowie auf den Nutzungsmöglichkeiten für Gesellschaft und Forschung.
»Transkriptionen zwischen analogen und digitalen Zeichen-Ensembles.« Hier geht es um die Rolle, die Prozesse der Transkription in kreativen Textgenesen (Grésillon) und in philologischen (Editionen), archivarischen (Inventare), kuratorischen (Ausstellungen) und performativen (Theater) Kontexten spielen.
»Der unterbestimmte Status von Nachlässen in der Öffentlichkeit.« Unveröffentlichtes befindet sich zunächst in einer Zone des Dazwischens, in der das Potential für künftige Forschungen und Publikationen erst noch kritisch geprüft werden muss. Dabei steht die Frage im Raum, ob und inwieweit eine ›Erschließung‹ auch eine ›Öffnung‹ impliziert.
»Konfigurationen von institutionellen und medialen Aspekten.« Perspektivisch sollen die Wechselwirkungen zwischen Praktiken von Archiven, Editionen und Ausstellungen als Schnittstellen-Konfiguration erörtert werden, die virtuelle Anordnungen (Benjamin), Wissensräume (Foucault) und Kraftfelder (Adorno) etablieren.
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Biografische Selbstvergewisserung im Comic – Absturz und Aufbruch inklusive
Biografische Selbstvergewisserung hilft uns dabei, kritische Lebensereignisse zu bewältigen. Sie ist, z.B. beim Übergang ins Erwachsenleben, Grundlage dafür, Entscheidungen zu treffen und sich der Verantwortung für das eigene Leben bewusst zu werden. Sie kann zudem Lebensfreude wecken – insbesondere, wenn sie sich auf Erinnerungen an die eigene Kindheit bezieht – und ermöglicht es, das Leben als Ganzes zu überschauen.
Manfred Jödecke widmet sich biografischer Selbstvergewisserung als Moment von „Lebenskunst“ im Medium des Comic und der Graphic Novel. Die Comickunst hilft der biografischen Selbstvergewisserung „auf die Sprünge“, indem sie zeigt, wie diese funktioniert, wirkt und angeregt werden kann.
Jödecke liest und versteht Comics dabei auf mindestens drei Ebenen: der des unmittelbar lebensweltbezogenen Verstehens; der des vermittelten Verstehens von „Comicart“ sowie der der fachlich-intersektionalen Comicanalyse.
Der Band richtet sich an alle, die das Potenzial dieses Mediums neu denken möchten.
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