Emily Dickinson zählt zu den bedeutendsten Lyrikerinnen in der Geschichte der USA. Ihre Gedichte sind Schulstoff, ihr Leben ist vielfach verfilmt worden. Zu Lebzeiten bleibt sie jedoch weitgehend unbekannt.Als Tochter aus gutem Haus ist Emily Dickinson auf keinen Ehemann oder Beruf angewiesen. So hat sie Zeit, sich dem Schreiben von Gedichten zu widmen. Anonym veröffentlicht Dickinson ein paar ihrer Texte. Am Erfolg als Dichterin hat sie jedoch kein Interesse.
Einen Großteil ihres Lebens verbringt sie zurückgezogen. Von den fast 1800 heute bekannten Dickinson-Gedichten erscheinen die meisten erst nach ihrem Tod. Dickinson hat sie sorgfältig notiert – und Hunderte in Briefen an berühmte Menschen ihrer Zeit und ihre geliebte Freundin geschickt.
In diesem Zeitzeichen erzählt Jana Fischer:
- woran man Gedichte von Emily Dickinson auf den ersten Blick erkennt,
- wer die wichtigste Frau in ihrem Leben ist,
- was Dickinson mit Taylor Swifts „Evermore“ zu tun hat,
- warum Emily Dickinson so zurückgezogen lebt,
- warum ihre Gedichte auch heute noch so erfolgreich sind.
Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:
- Prof. Dr. Christine Gerhardt, Universität Bamberg
- Prof. Dr. Cristanne Miller, University at Buffalo
- Gunhild Kübler (Hg.): Emily Dickinson. Sämtliche Gedichte. München 2015
- Lola Gruenthal (Hg.): Emily Dickinson. Guten Morgen, Mitternacht. Gedichte und Briefe. Zürich 2011
- Dominique Fortier: Städte aus Papier. Vom Leben der Emily Dickinson. München 2022
Weiterführende Links:
- Planet Wissen: Romantik
- SWR Kultur: Song of America (3/10) – Emily Dickinson
(WDR, Jana Fischer, Carolin Rückl & Frank Zirpins)
Sie können die Sendung, die am 10.12.2025 in der Reihe „ZeitZeichen“ lief, über die Seite des WDR nachhören oder als Audiodatei herunterladen.



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