Languages in Conflict and War: Ukraine, the Caucasus, and the Baltics
This book explores language conflicts in Soviet successor states: Ukraine, the Russian North Caucasus, Georgia, and the Baltics. Current violent developments in these multiethnic countries with their shared legacies of Russian domination highlight the intertwining of language with conflict and war, reflecting confrontation and challenges to peace. It is shown how core values attached to language in identity formation and feelings of belonging or marginalization, along with attitudes to language use by the in-group in contrast to others, are easily subject to politicization. Forced migration, language erasure and shift, central in today’s post-Soviet conflicts, are also experienced by minorities in the Russian North Caucasus—such as the Circassians—based on their history of Russian colonization. The book will be of interest to readers in a wide range of fields, including sociolinguistics, language policy, and language contact, as well as identity politics, migration linguistics, state and nation building, area studies, post-Soviet and European studies, political science, international relations, and peace and conflict studies.
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Geschichte der polnischen Gegenwartsliteratur 1976–2020
Die vorliegende Literaturgeschichte entstand in deutsch-polnischer Zusammenarbeit und zeichnet die dynamische Entwicklung der polnischen Literatur der letzten fünfzig Jahre vom Entstehen einer zensurunabhängigen Kommunikationsstruktur im Jahr 1976 über die politische Wende 1989 bis ins zweite Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts nach. Das Erkenntnisinteresse gilt vor allem der Wechselwirkung zwischen gesellschaftlichen und kulturellen Prozessen; als wirkmächtigste Gattung steht dabei die Prosa im Zentrum der Darstellung.
Unter anderem behandelt der Band das Entstehen einer Mittelschicht im Spiegel der polnischen Prosa, emanzipatorische Literatur (Frauen, Homosexualität), fiktionale und nicht-fiktionale Genres, Science Fiction und Fantasy-Literatur, die ehemaligen Ostgebiete (Kresy) und den Holocaust als Knotenpunkte kollektiver Identität sowie das Thema Polen und seine Nachbarn als kulturgeografische Imagination der Literatur.
Gedacht ist die Literaturgeschichte sowohl für die akademische Lehre als auch für ein allgemein interessiertes Lesepublikum.
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